Die Bewässerung ist einer der wichtigsten Aspekte der Pflanzenpflege, aber häufigeres Gießen bedeutet nicht immer gesündere Pflanzen.
Ein häufiger Fehler ist das Befolgen eines festen Gießplans wie „alle zwei bis drei Tage gießen“, ohne den tatsächlichen Zustand des Bodens zu überprüfen. In Wirklichkeit kann der Boden je nach Pflanze, Topfgröße, Bodenart, Drainage, Temperatur, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit sehr unterschiedlich schnell austrocknen.
Die Oberfläche kann trocken aussehen, obwohl um die Wurzeln herum noch Feuchtigkeit vorhanden ist. Manchmal trocknet der Boden aber auch viel schneller aus als erwartet.
Deshalb ist eine der nützlichsten Gewohnheiten bei der Pflanzenpflege ganz einfach:
Prüfen Sie zuerst den Boden, dann entscheiden Sie, ob die Pflanze Wasser benötigt.
Dieser Leitfaden erklärt, wie man die Bodenfeuchtigkeit vor dem Bewässern prüft, wie man mögliche Anzeichen von Über- und Unterbewässerung erkennt und wie ein Bodenfeuchtigkeitsmesser dabei helfen kann, die Bedingungen unter der Oberfläche zu verstehen.
Pflanzenwurzeln benötigen sowohl Wasser als auch Luft.
Wenn der Boden zu trocken wird, steht den Wurzeln möglicherweise nicht genügend Wasser zur Verfügung, um ein normales Pflanzenwachstum zu gewährleisten.
Zu nasser Boden kann jedoch ebenfalls Probleme verursachen. Bleibt der Boden über längere Zeit gesättigt, kann die Luftmenge, die den Wurzeln zur Verfügung steht, abnehmen.
Das bedeutet, dass beide Extreme das Pflanzenwachstum beeinflussen können:
Zu trocken
→ unzureichende Wasserversorgung der Wurzeln
Zu nass
→ übermäßige Feuchtigkeit und verminderte Belüftung der Wurzelzone
Das Ziel besteht daher nicht einfach darin, den Boden ständig feucht zu halten.
Die entscheidende Frage lautet:
Ist die aktuelle Feuchtigkeitssituation für diese spezielle Pflanze geeignet?
Pflanzen verbrauchen nicht jeden Tag die gleiche Menge Wasser.
Bei heißem, sonnigem Wetter trocknet der Boden schnell aus, bleibt aber bei kühlem oder bewölktem Wetter viel länger feucht.
Die Bewässerungshäufigkeit kann beeinflusst werden durch:
Ein kleines Gefäß, das der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, trocknet beispielsweise viel schneller aus als ein großer Topf, der an einem schattigen Ort steht.
Ein Gewächshaus verhält sich auch anders als ein Garten im Freien, da Temperatur, Belüftung und Pflanzendichte beeinflussen, wie schnell Feuchtigkeit verloren geht.
Aus diesem Grund sind Anweisungen wie die folgenden hilfreich:
„Alle drei Tage Wasser“
sollte eher als allgemeine Richtlinie denn als strikte Regel verstanden werden.
Eine bessere Frage wäre:
Wie feucht ist der Boden momentan?
Es gibt mehrere einfache Methoden, um abzuschätzen, ob der Boden austrocknet.
Keine einzelne Methode ist für jede Pflanze oder jeden Anbauort perfekt, daher kombinieren Gärtner oft mehr als eine Beobachtung.
Die Bodenoberfläche ist der einfachste Ort, um dies zu überprüfen.
Ein trocken aussehender, blasser oder lockerer Oberboden kann ein Hinweis auf abnehmende Bodenfeuchtigkeit sein.
Das Erscheinungsbild hat jedoch eine wichtige Einschränkung:
Die oberste Schicht kann austrocknen, während der tiefer liegende Boden um die Wurzeln herum feucht bleibt.
Dies kommt besonders häufig bei größeren Töpfen, tiefen Pflanzgefäßen und Gartenbeeten vor.
Das Erscheinungsbild der Oberfläche sollte daher eher als erster Anhaltspunkt denn als einziger Grund zum Bewässern dienen.
Bei vielen kleinen Töpfen und Zimmerpflanzen bietet der Fingertest eine schnelle Möglichkeit, die Feuchtigkeit abzuschätzen.
Stecken Sie vorsichtig einen Finger in die oberste Bodenschicht.
Wenn sich der Boden unter der Oberfläche trocken anfühlt, kann je nach Pflanzenart eine Bewässerung erforderlich sein.
Wenn sich die Erde noch spürbar feucht anfühlt, kann das Gießen möglicherweise noch warten.
Der Fingertest ist einfach, aber er erweist sich bei der Überprüfung als weniger praktikabel:
Hier können andere Methoden hilfreich sein.
Nasse Erde wiegt im Allgemeinen mehr als trockene Erde.
Nach dem Gießen einer kleinen oder mittelgroßen Topfpflanze heben Sie den Topf vorsichtig an und achten Sie auf sein Gewicht.
Da die Pflanze Wasser verbraucht und dieses aus dem Boden verdunstet, wird der Topf allmählich leichter.
Mit etwas Erfahrung kann dieser Unterschied ein weiterer nützlicher Hinweis darauf sein, wann die Feuchtigkeit abnimmt.
Diese Methode eignet sich am besten für handliche Behälter, die sicher angehoben werden können.
Pflanzen zeigen manchmal sichtbare Anzeichen dafür, dass die Wasserbedingungen ungeeignet sind.
Mögliche Anzeichen für trockene Böden sind:
Diese Symptome bedeuten jedoch nicht automatisch:
„Gib der Pflanze mehr Wasser.“
Welken kann auch auftreten, wenn der Boden übermäßig nass ist und die Wurzeln gestresst sind.
Gelbe Blätter, langsames Wachstum und hängendes Laub können auch Ursachen haben, die nichts mit der Bewässerung zu tun haben.
Deshalb sollte man neben dem Erscheinungsbild der Pflanzen auch den Zustand des Bodens selbst überprüfen.
Ein Bodenfeuchtemesser bietet eine weitere Möglichkeit, die Bedingungen unter der Bodenoberfläche zu überprüfen.
Anstatt sich nur auf das zu verlassen, was man von oben sieht, kann eine Sonde näher an die aktive Wurzelzone der Pflanze eingeführt werden.
Dies kann insbesondere für Folgendes nützlich sein:
Zur regelmäßigen Überwachung kann ein Messgerät auch den Vergleich verschiedener Standorte im Zeitverlauf erleichtern.
Die genaue Vorgehensweise hängt vom jeweiligen Instrument ab, daher sollten stets die Anweisungen des Herstellers befolgt werden.
Bei routinemäßigen Bodenuntersuchungen ist das Vorgehen im Allgemeinen unkompliziert.
Messen Sie nicht immer am Rand des Topfes oder nur an der Erdoberfläche.
Versuchen Sie, einen Standort auszuwählen, der den Boden rund um die aktive Wurzelzone repräsentiert.
Für einen großen Pflanzkübel oder ein Gartenbeet sollten Sie mehrere Standorte verwenden.
Führen Sie die Sonde vorsichtig in den Boden ein.
Vermeiden Sie es, es zu erzwingen:
Ziel ist es, einen guten Kontakt zum umgebenden Boden herzustellen, ohne die Sonde zu beschädigen.
Lassen Sie den Indikator sich gemäß den Anweisungen für das Messgerät einpendeln.
Der Messwert gibt Aufschluss darüber, ob der getestete Bereich relativ trocken, mäßig feucht oder nass ist.
Die Feuchtigkeit kann innerhalb desselben Topfes oder Gartenbeets erheblich variieren.
Bei größeren Anbauflächen liefern mehrere Messungen ein besseres Bild als eine einzelne Messung.
Ein einfacher Arbeitsablauf sieht folgendermaßen aus:
Standort auswählen → Sonde einführen → Messwert ablesen → Weitere Standorte testen → Bedürfnisse der Pflanze berücksichtigen → Gießen entscheiden
Der effektivste Bereich befindet sich in der Regel um die aktive Wurzelzone herum und nicht nur an der Bodenoberfläche.
Bei Topfpflanzen sollten Messungen an einem oder mehreren repräsentativen Punkten vorgenommen werden.
Für Gartenbeete oder Gewächshäuser sollten Sie an mehreren Stellen messen.
Der Feuchtigkeitsgehalt kann aufgrund folgender Faktoren schwanken:
Ein Teil des Gartens kann daher trocken sein, während ein anderer Teil feucht bleibt.
Mehrfache Kontrollen sind besonders dann sinnvoll, wenn die Bewässerung nicht vollkommen gleichmäßig ist.
Einige analoge Feuchtigkeitsmessgeräte zeigen die Feuchtigkeit in allgemeinen Zonen anstatt in Prozent an.
Das Bodenfeuchtemessgerät FUTURESUN MO-181 verwendet beispielsweise einSkala 1–10mit drei farbcodierten Zonen:
| Indikator | Allgemeiner Zustand |
|---|---|
| Rot | Zu trocken |
| Grün | Mäßig |
| Blau | Zu nass |
Das MO-181 ist batterielos und verwendet eine 160 mm Sonde zur Feuchtigkeitsmessung unter der Oberfläche.
Diese Art von Skala macht die allgemeinen Feuchtigkeitsbedingungen leicht verständlich.
Ein Punkt ist jedoch sehr wichtig:
Ein grüner oder „mäßiger“ Messwert bedeutet nicht automatisch den idealen Zustand für jede Pflanze.
Das Messgerät gibt Auskunft über die Bodenbeschaffenheit.
Sie müssen die Messwerte noch entsprechend der jeweiligen Pflanze interpretieren.
NEIN.
Verschiedene Pflanzen haben unterschiedliche Feuchtigkeitsbedürfnisse.
Manche Pflanzen bevorzugen es, wenn die Erde zwischen den Wassergaben teilweise antrocknet.
Andere Pflanzen gedeihen besser, wenn die Feuchtigkeit gleichmäßiger aufrechterhalten wird.
Sukkulente Pflanzen beispielsweise vertragen trockenere Bedingungen in der Regel anders als viele Blattgemüse oder feuchtigkeitsliebende Pflanzen.
Vermeiden Sie daher die Anwendung einer Regel wie:
„Trockenlesen = sofort gießen.“
Ein besserer Ansatz ist:
Bodenbeschaffenheit messen → Feuchtigkeitsbedarf der Pflanze ermitteln → dann entscheiden, ob gegossen werden soll.
Die Messung liefert Informationen.
Die Anforderungen der Anlage liefern den Kontext.
Wenn der Boden zu lange zu trocken bleibt, können folgende Symptome auftreten:
Diese Zeichen können nützliche Hinweise liefern.
Bevor man jedoch auf unzureichende Bewässerung als Ursache schließt, sollte man nach Möglichkeit den Boden untersuchen.
Zu viel Wasser kann sich ebenfalls negativ auf die Pflanzengesundheit auswirken.
Mögliche Anzeichen für übermäßig nasse Bedingungen sind:
Eine häufige Ursache für Überwässerung ist schlichtweg das erneute Gießen, bevor der Boden genügend Feuchtigkeit verloren hat.
Deshalb ist es im Allgemeinen sinnvoller, vor dem Gießen nachzusehen, als automatisch nach dem Kalender zu gießen.
Einige Symptome können sich überschneiden, was die visuelle Diagnose erschwert.
| Bodenbeschaffenheit | Mögliche Anzeichen |
|---|---|
| Zu trocken | Trockener Boden, Welken, trockene Blattränder, hängende Blätter |
| Zu nass | Ständig feuchter Boden, gelbe Blätter, schlechte Belüftung |
| Geeignet | Hängt von der Pflanzenart und den Wachstumsbedingungen ab. |
Eine verwelkte Pflanze benötigt beispielsweise nicht immer mehr Wasser.
Ist der Boden bereits sehr nass, kann die Zugabe von mehr Wasser das Problem verschlimmern.
Also:
Prüfen Sie den Boden, bevor Sie auf die Blätter reagieren.
Es gibt keinen allgemeingültigen Zeitplan, der für jede Pflanze geeignet ist.
Bei heißem, trockenem oder windigem Wetter muss der Boden möglicherweise häufiger kontrolliert werden.
Bei kühleren oder feuchteren Bedingungen kann der Boden länger feucht bleiben.
Häufigere Kontrollen können auch in folgenden Fällen sinnvoll sein:
Mit der Zeit hilft Ihnen die regelmäßige Kontrolle dabei, zu verstehen, wie schnell Ihr eigener Boden normalerweise austrocknet.
Das ist sinnvoller, als einen Bewässerungsplan aus einer völlig anderen Anbauumgebung zu kopieren.
Das Bewässerungsverhalten kann sich bei der Bewässerung von Pflanzgefäßen und Gartenerde deutlich unterscheiden.
Behälter fassen nur eine begrenzte Menge Erde und Wasser.
Kleine Töpfe, poröse Behälter und Töpfe, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind, können relativ schnell austrocknen.
Bei kleinen Behältern können Oberflächenprüfungen, Fingertests, das Wiegen des Topfes und die Messung der Feuchtigkeit hilfreich sein.
Gartenerde enthält normalerweise ein größeres Volumen an Erde, daher kann sich das Feuchtigkeitsverhalten von dem in einem kleinen Behälter unterscheiden.
Die Bedingungen können innerhalb des Bettes auch aus folgenden Gründen variieren:
Gehen Sie nicht davon aus, dass eine einzige Messung den gesamten Garten repräsentiert.
Gewächshäuser bieten zwar eine besser kontrollierbare Umgebung, aber der Wasserbedarf kann sich trotzdem ändern.
Der Feuchtigkeitsverlust kann beeinflusst werden durch:
Werden im selben Gewächshaus verschiedene Pflanzenarten oder Topfgrößen angebaut, müssen sie möglicherweise nicht alle gleichzeitig bewässert werden.
Die Überprüfung der tatsächlichen Bodenbeschaffenheit kann daher sinnvoller sein als die Bewässerung aller Pflanzen nach einem festen Zeitplan.
Bei vielen Freilandpflanzen kann es praktisch sein, sie früher am Tag zu gießen, da dann Feuchtigkeit vor der heißesten Tageszeit zur Verfügung steht.
Die Tageszeit sollte jedoch nicht die Überprüfung der tatsächlichen Bodenbeschaffenheit ersetzen.
Zum Beispiel:
Bewässerung zum „richtigen“ Zeitpunkt hilft nicht, wenn die Wurzelzone bereits übermäßig nass ist.
Die erste Entscheidung sollte dennoch lauten:
Benötigt die Pflanze tatsächlich Wasser?
Dann können Sie den Zeitpunkt, das Wetter und die Wachstumsbedingungen berücksichtigen.
Für Nutzer, deren Hauptfrage lautet:
Ist dieser Boden zu trocken, mäßig feucht oder zu nass?
Ein spezielles Bodenfeuchtemessgerät kann eine einfache Lösung bieten.
Die FUTURESunMO-181 BodenfeuchtemessgerätAnwendungsgebiete:
Es ist für allgemeine Feuchtigkeitsmessungen in Töpfen, Gärten, Gemüsebeeten, Blumenbeeten und Gewächshäusern konzipiert.
Für Anwender, die lediglich eine Bewässerungsanleitung benötigen, ist ein einfaches Feuchtigkeitsmessgerät möglicherweise unkomplizierter als ein multifunktionales Bodenmessgerät.
Feuchtigkeit ist nur ein Teil der Wachstumsbedingungen.
Eine Pflanze kann auch dann schlecht wachsen, wenn die Bodenfeuchtigkeit ausreichend erscheint.
Weitere Faktoren können sein:
Wenn die Ursache für schlechtes Pflanzenwachstum unklar ist, kann es sinnvoll sein, mehrere Indikatoren zu bewerten, anstatt sich nur auf die Wasserversorgung zu konzentrieren.
Der FUTURESUN PM-182 8-in-1 Bodentester kombiniert beispielsweise die Messung von Bodenfeuchtigkeit mit pH-Wert, elektrischer Leitfähigkeit (EC), NPK-Gehalt, Temperatur und Beleuchtungsstärke. Ihre bisherigen Bodenanalysegeräte nutzen diese umfassendere Messstruktur bereits.
Ein spezielles Feuchtigkeitsmessgerät beantwortet eine relativ einfache Frage:
Wie feucht oder trocken ist der Boden?
Dies kann hilfreich sein, wenn es Ihnen vor allem darum geht, zu entscheiden, ob Sie gießen sollen.
Ein multifunktionales Bodenanalysegerät beantwortet weitere Fragen:
Wie hoch ist der pH-Wert des Bodens?
Was ist die EG?
Was sind die NPK-Bedingungen?
Wie hoch ist die Bodentemperatur?
Wie sind die Lichtverhältnisse?
Keiner der beiden Ansätze ist automatisch besser.
Die passende Option hängt davon ab, was Sie tatsächlich verstehen müssen.
Für alltägliche Bewässerungsentscheidungen kann ein spezielles Feuchtigkeitsmessgerät ausreichend sein.
Für eine umfassendere Fehlersuche im Bodenbereich können zusätzliche Messungen mehr Kontext liefern.
Die Bodenoberfläche trocknet oft schneller aus als die Wurzelzone.
Prüfen Sie den Bereich unterhalb der Wasseroberfläche, bevor Sie weiteres Wasser hinzufügen.
„Alle drei Tage gießen“ berücksichtigt weder Wetterbedingungen, Topfgröße, Bodenart noch Unterschiede zwischen den Pflanzen.
Nutzen Sie Bewässerungspläne eher als Erinnerungen denn als automatische Bewässerungsanweisungen.
Welken kann sowohl bei trockenen als auch bei übermäßig feuchten Bedingungen auftreten.
Prüfen Sie zuerst den Boden.
Große Töpfe, Beete und Gewächshäuser können Bereiche mit unterschiedlichen Feuchtigkeitsgraden enthalten.
Nehmen Sie mehrere repräsentative Messwerte vor.
Verschiedene Pflanzenarten haben unterschiedliche Feuchtigkeitsansprüche.
Interpretieren Sie den Messwert entsprechend der Pflanze.
Prüfen Sie den Boden, anstatt sich nur auf einen festen Zeitplan zu verlassen.
Das Erscheinungsbild der Oberfläche, der Fingertest, das Topfgewicht und ein Bodenfeuchtigkeitsmesser können allesamt nützliche Informationen liefern.
Vergleichen Sie anschließend den Feuchtigkeitsgehalt mit den Bedürfnissen der Pflanze.
Die oberste Bodenschicht trocknet möglicherweise vor tieferen Bodenschichten aus.
Bei kleineren Töpfen kann man mit dem Finger unter der Oberfläche prüfen, für tiefergehende oder wiederholte Messungen kann man eine Bodenfeuchtesonde verwenden.
Nicht unbedingt.
Die Wurzelzone kann auch dann noch Feuchtigkeit enthalten, wenn die Oberfläche trocken aussieht.
Prüfen Sie den Boden vor dem Gießen genauer.
Gelbe Blätter können bei übermäßig nassem Boden auftreten, aber die Vergilbung kann auch viele andere Ursachen haben.
Prüfen Sie den Boden und die sonstigen Wachstumsbedingungen, anstatt das Problem allein anhand der Blattfarbe zu diagnostizieren.
Ja.
Welken tritt nicht nur bei trockenen Böden auf.
Durch übermäßige Nässe verursachter Wurzelstress kann ebenfalls zum Welken beitragen.
Prüfen Sie den Feuchtigkeitsgehalt, bevor Sie weiteres Wasser hinzufügen.
Bei kleinen Töpfen genügen möglicherweise ein oder mehrere repräsentative Standorte.
Bei großen Töpfen, Gartenbeeten und Gewächshäusern ermöglichen mehrere Messungen ein besseres Verständnis der allgemeinen Feuchtigkeitsbedingungen.
Sie dienen leicht unterschiedlichen Zwecken.
Der Fingertest ist einfach und praktisch für kleine Töpfe.
Ein Feuchtigkeitsmessgerät ist besonders nützlich, wenn Sie unter die Oberfläche prüfen, mehrere Messpunkte vergleichen oder Messungen konsistenter wiederholen möchten.
Ein Messgerät liefert Informationen über die Bodenfeuchtigkeit.
Bei der endgültigen Entscheidung über die Bewässerung sollten auch die Feuchtigkeitsbedürfnisse der Pflanze berücksichtigt werden.
Zu wissen, wann Pflanzen Wasser benötigen, hat weniger mit dem Befolgen eines festen Kalenders zu tun, sondern vielmehr mit dem Verständnis der tatsächlichen Bodenverhältnisse.
Oberflächenbeschaffenheit, Fingerprobe, Topfgewicht und Pflanzenzustand können allesamt nützliche Hinweise liefern.
Ein Bodenfeuchtemesser kann eine weitere Informationsquelle darstellen, indem er die Bedingungen unter der Oberfläche überprüft.
Die nützlichste Regel ist einfach:
Prüfen Sie zuerst den Boden.
Berücksichtigen Sie den Feuchtigkeitsbedarf der Pflanze.
Dann entscheide, ob du gießen willst.
Mit diesem Ansatz lässt sich unnötiges Gießen reduzieren und gleichzeitig längere Trockenperioden vermeiden.
Für einfache Bewässerungsentscheidungen bietet ein spezielles Messgerät wie das MO-181 eine einfache Möglichkeit, zwischen allgemein trockenen, mäßigen und nassen Bodenverhältnissen zu unterscheiden.
Wenn die Pflanzen auch bei scheinbar ausreichender Feuchtigkeit weiterhin schlecht wachsen, sollten andere Faktoren wie pH-Wert des Bodens, EC-Wert, Nährstoffe, Temperatur, Licht, Drainage und Wurzelgesundheit in Betracht gezogen werden.
Ansprechpartner: Larry Wei
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